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Adblocker als Werbemittel nutzen

Wer kennt es nicht? Man möchte einen interessanten Artikel lesen oder ein angesagtes Video ansehen, doch auf der Website wird man förmlich von Werbung erschlagen. Dank einiger Adblockern lässt sich der Werbeinhalt leicht entfernen. Millionen User in Deutschland werden deswegen nicht mehr mit Display Advertising angesprochen. Abgesehen davon, dass Werbetreibende diese Nutzer nicht mehr mit ihrer Botschaft erreichen, sind viele der Publisher auf die Werbeeinnahmen angewiesen. Eine Abhilfe bietet Adblock Advertising, die Werbung für Adblock-User anzeigt.

Anfang diesen Jahres hat der BGH entschieden, dass Adblocking weiterhin legal bleibt. In der Branche hat der Streitfall zwischen Eyeo, dem Betreiber von Adblock Plus, und Axel Springer hohe Wellen geschlagen und für die Zukunft eine klare Marschrichtung aufgezeigt. Somit muss sich auch in Zukunft jeder Marktteilnehmer mit dem Thema Adblocker auseinandersetzen. Schätzungen zu Folge beträgt die Adblock-Rate in Deutschland zwischen 20 und 25 Prozent. Das hat zur Folge, dass große Publisher jährliche Umsatzeinbußen in Millionenhöhe verzeichnen. Dementsprechend sind Advertiser gezwungen sich alternative Strategien einfallen zu lassen. Oder?

 

Adblocker für sich nutzen

Selbst wenn der User ein entsprechendes Plugin installiert hat, wird durch Adblock Advertising Werbung ausgeliefert. Daher erfreut sich die neue Werbemethode großer Beliebtheit bei Publishern und Werbetreibenden. Das Prinzip ist einfach: Die Werbung wird für Plugins verschleiert und über einen speziellen Adserver geleitet. Der Inhalt vom Publisher wird nicht als Anzeige deklariert und nicht blockiert. Dadurch wird den Adblock-Usern nur wenig Werbung ausgesetzt. Der Effekt ist groß, da nur eine Ad heraussticht.

Um die Performance muss sich keine Sorgen gemacht werden. Denn die Gründe für die Installation der Adblocker ist offensichtlich: Virengefahr, überladene Werbebanner und Verlangsamung der Seitenladegeschwindigkeit. Wenn sich Advertiser und Publisher also an die daraus resultierenden Grundregeln halten, machen sie sich nicht unbeliebt. Kampagnen von Fernet-Branca, StayFriends und Panasonic zeigen, dass Adblock-Nutzer mit Adblock Advertising effektiv angesprochen werden können.

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