Warum du zu viele Touchpoints in der Customer Journey killen musst
16. April 2026Ziel: Die Conversion-Rate durch einen radikalen Abbau unnötiger Touchpoints in der Customer Journey steigern.
Inhalt: Praxisnahes Vorgehen, wie Unternehmen durch weniger, aber smartere Kontaktpunkte die Abschlussquote erhöhen – am Beispiel bekannter Marketingprozesse.
Zielgruppe: Marketer, Entscheider:innen und CMOs, die ihre Customer Journey messbar erfolgreicher machen wollen.
Viele Marketer lieben Komplexität. Sie kleistern die Customer Journey mit zahllosen Touchpoints zu: Erst Newsletter, dann eine extra Landingpage, ein Quiz, wieder Retargeting… und wundern sich, warum so viele Nutzer:innen abspringen. Was, wenn die beste Customer Journey einfach eine Reise mit ganz wenigen, punktgenauen Stops ist?
1. Touchpoint-Overkill: Was passiert, wenn der Weg zu lang wird?
Jeder zusätzliche Schritt macht die Reise anstrengender. Studien wie die von Hubspot zeigen: Je mehr kleine Interaktionen ein Prozess hat, desto tiefer die Drop-Off-Raten. Nutzer:innen verlieren das Ziel aus dem Fokus, Ablenkung und Frust wachsen.
- Höhere Absprungrate auf unnötigen Seiten
- Geringere Abschlusszahlen im Funnel
- Sinkende Kundenzufriedenheit
Beispiel: Viele Marken holen sich cleveren Traffic über Ads – schicken dann aber auf Registrierungsformulare, E-Mail-Bestätigung, Surveys & Co. Die Konsequenz: Ein Bruch in der Journey, statt Abschluss.
2. Weniger ist mehr: Die Kunst der Reduktion
Weniger Touchpoints, mehr Conversion. Der Schlüssel: Radikal ausmisten! Alles raus, was nicht eindeutig zur Kaufentscheidung beiträgt. Jeder Kontaktpunkt braucht eine messbare Berechtigung.
- Frage bei jedem Touchpoint: „Verkürzt das den Weg zum Ziel?“
- Duplizierte oder überflüssige Kanäle abschalten
- Zentrale CTAs herausarbeiten
Benchmark: Unternehmen wie Netflix setzen auf ultraschlanke Funnels – 1 Seite, 1 CTA, 1 Abschluss. Kein Schnickschnack.
3. Die richtigen Touchpoints clever nutzen
Es geht nicht um willkürliches Streichen – sondern um gezieltes Nutzen der Touchpoints, die wirklich eine Hürde abbauen. Welche Kontaktpunkte geben der Zielgruppe einen echten „Aha-Moment“?
- Touchpoints entlang der wichtigsten Nutzerfragen platzieren
- Weniger Kanäle, dafür Mehrwert auf jedem Step
- Testen: Welche Touchpoints bringen nachweislich Conversion?
Tools wie Google Analytics oder Hotjar helfen dabei, Sprungstellen und Conversion-Hebel transparent zu machen.
4. Praxis-Tipps: So reduzierst du deine Journey jetzt
Praktische Schritte zur sofortigen Optimierung:
- Funnel-Analyse: Wo springen wie viele User ab?
- User-Journeys mappen und unnütze Abzweigungen entfernen
- Klare Zieldefinition für jeden Step festlegen
- Regelmäßige A/B-Tests einplanen
Empfehlung: Mit schnellen Prototypen arbeiten, um Veränderungen zu messen und iterativ zu optimieren. Hier gibt’s externe Inspiration.
Fazit: Performance statt Perfektion
Je direkter und klarer die Customer Journey, desto mehr Abschlüsse. Wer Touchpoints reduziert und konsequent optimiert, macht nicht nur Kund:innen glücklicher, sondern steigert die Marge. Der Erfolg liegt im radikalen Weglassen – jetzt handeln und Conversion spürbar erhöhen.



