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Der Upselling-Hack: Wie Onlineshops mit McDonald’s-Methode mehr Umsatz machen

Der Upselling-Hack: Wie Onlineshops mit McDonald’s-Methode mehr Umsatz machen

Ziel: Upselling-Techniken aus dem stationären Handel auf Onlineshops übertragen und mehr Umsatz generieren.

Inhalt: Strategien und praktische Praxistipps, um die McDonald’s-Upselling-Methode im eigenen Onlineshop gewinnbringend einzusetzen.

Zielgruppe: Onlineshop-Betreiber:innen, E-Commerce-Manager:innen, Marketer in B2C-Shops.

Upselling ist im E-Commerce längst kein Geheimtipp mehr – dennoch nutzen es viele Shops nicht konsequent genug. Besonders clever und erfolgreich: Die goldene Regel von McDonald’s. Die einfache Frage am Tresen: „Darf es noch etwas mehr sein?“ hat unzählige Male bewiesen, wie verhältnismäßig kleine Ergänzungen immense Umsatzsteigerungen bedeuten können. Das lässt sich auch im Onlineshop clever ausspielen. Konkret: gezielte Kaufimpulse genau im richtigen Moment auslösen – ohne Kunden zu vergraulen.


1. Psychologie kennen: Der perfekte Upselling-Moment

Kund:innen sind kurz vor dem Kaufabschluss besonders offen für zusätzliche Angebote – vorausgesetzt, sie fühlen sich dabei nicht bedrängt. Hier entscheidet die passende Platzierung über Erfolg oder Misserfolg.

  • Zusatzangebote dezent im Warenkorb platzieren
  • Visuelle Hervorhebung, aber niemals störend
  • Relevanz: Nur passende Ergänzungen anbieten

Wer es schafft, Upselling subtil einzubauen, steigert sowohl Conversion Rate als auch Warenkorbwert nachhaltig.

2. McDonald’s als Vorbild: Die Kraft der simplen Frage

McDonald’s nutzt seit Jahrzehnten einen simplen Satz als Erlös-Turbo: „Möchten Sie zu Ihrem Menü noch Pommes & ein Getränk?“ Im E-Commerce adaptierbar, indem gezielte Empfehlungen zur passenden Zeit ausgespielt werden.

  • Bundle-Vorschläge direkt im Checkout
  • Kleine Preisnachlässe für Zusatzartikel
  • Verknüpfung mit den Lieblingsprodukten der Zielgruppe

Die Methode funktioniert, weil Kund:innen im Kaufentschluss-Modus sind. Die Frage signalisiert: Hier gibt es noch mehr Nutzen – ein psychologischer Trigger.

3. Praxis-Anwendung im eigenen Shop

Auch mit kleinem Budget lassen sich Upselling-Funktionen umsetzen. Die Produktdatenbank liefert oft schon genug Ansatzpunkte für sinnvolle Ergänzungen, die vielleicht bislang ungenutzt bleiben.

  • Upselling-Features im Shop-System aktivieren/integrerien
  • Mithilfe von Analytics prüfen, welche Produkte häufig zusammen gekauft werden
  • Regelmäßig A/B-Testings auswerten: Was funktioniert wirklich besser?

Wichtig: Die Empfehlungen müssen glaubwürdig und auf den Kunden zugeschnitten sein.

4. Beispiele, die funktionieren

Bekannte Onlineshops wie Zalando oder Douglas zeigen im Warenkorb gezielt Produkte an, die andere dazu gekauft haben oder die das gewählte Produkt ergänzen. Das steigert nachweislich den durchschnittlichen Bestellwert.

  • Zalando: Kombinierbare Artikel direkt beim Checkout
  • Douglas: „Andere Kund:innen bestellten dazu…“
  • Amazon: „Frequently bought together“ als fester Bestandteil

Solche Upselling-Module bringen nicht nur mehr Umsatz, sondern stärken auch das Einkaufserlebnis.


Fazit: Einfach, effektiv, umsatzsteigernd

Die McDonald’s-Methode zeigt: Wer den richtigen Moment für Upselling erkennt und die passenden Angebote macht, schöpft das Umsatzpotenzial voll aus. Subtile, clevere Produktvorschläge führen zu glücklicheren Kund:innen – und einem starken Ergebnis fürs Business.

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